Choc Edge heißt die Firma, die 3D Drucker für echte Schokoladen-Objekte entwickelt.
Von der Funktionsweise her sind die Maschinen mit 3D Druckern vergleichbar, die mit anderen Materialien wie z.B. Kunststoff arbeiten: Schicht für Schicht wird die erhitzte Schokolade übereinander gebracht, bis das gewünschte Süßwarenobjekt fertig ist.
Zur Produktion von Schokoladen-Geschenken sind diese Geräte auf alle Fälle sehr interessant. Schließlich gehört Schokolade zu den beliebtesten Geschenken für Jung und Alt. Wieso also nicht einmal individuelle Schoki verschenken, die nicht nur gut schmeckt, sondern die dazu noch originell aussieht.
In Zukunft könnten die Schokoladen-3D-Drucker so eingesetzt werden, dass z.B. die Verzierung für eine Torte daheim am PC entworfen wird. Und innerhalb von wenigen Tagen oder Stunden stellt der Konditor die Leckerei wunschgemäß nach dieser Vorlage her.
Wer 3D Drucker in Aktion sehen möchte, sollte die Hannover Messe nicht verpassen. Vom 23. bis 27. April 2012 werden die neuesten Entwicklungen an verschiedenen Ständen und von unterschiedlichen Herstellern vorgestellt.
Noch sind die 3D Drucker wohl eher für gewerbliche Nutzer, als für Privat interessant. Jedoch geht die Entwicklung ständig weiter und die Preise für die Geräte kontinuierlich nach unten. So dass 3D Drucker in naher Zukunft auch für den Hausgebrauch erschwinglich sind.
Bewegliche Objekte sind längst bekannte Produkte aus dem 3D Drucker. Auch in der Farbvielfalt gibt es im Prinzip kaum noch Grenzen. Und um nur noch einen Vorteil zu nennen: Praktischer Weise wird das überflüssige Material nach der Herstellung des gewünschten Produktes automatisch entfernt.
Die Gelegenheit all dies einmal live zu sehen, sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Auf zur Hannover Messe vom 23. bis 27. April 2012
Etwas Neues, das für uns im Blick auf die Zukunft personalisierter Geschenke interessant werden könnte, ist der 3D Ball für Parorama Photo.
Gemeint ist ein Projekt von Jonas Pfeil von der TU Berlin. Er hat per 3D Drucker ein Objekt entwickelt, welches sich sehr bald als Geschenk für "Otto-Normalverbraucher" am Markt etablieren könnte.
Der 3D Ball ist mit grünem Schaumstoff gepolstert. Sein Innenleben ist eine aufwendig per 3D Druck hergestellte, kugelförmige Konstruktion, die 36 kleine Kameras ins sich hält.
Und so funktioniert der 3D Ball: Man wirft das Teil in die Luft und am höchsten Punkt wird durch die Kameras ein Panorama Photo geknipst. Die so entstandenen Bilder können über USB auf den PC übertragen werden. Geniale Idee!
Eines Tages wird er einfach aus dem Gerät herausspazieren - ein kleiner schlauer Roboter - mit 3D Software gezeugt und mit 3D Drucktechnologie zum Leben erweckt.
Zumindest ist die Forschung mit riesigen Schritten hin zu diesem Ziel unterwegs. Es soll eine künstliche Intelligenz in Form von Robotern geschaffen werden, die mittels beweglicher, mikroskopisch genau vordefinierter Bauteile am 3D Drucker ausgedruckt werden kann.
Wie letztendlich so ein Roboter aussehen könnte und was genau er weiß und kann, ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht absehbar. Und zugegebener Maßen hat dieses Thema einen Hauch von Science Fiction. Zumal es Wissenschaftler und Gruppen gibt, die sich dem Thema philosphisch nähern und forschend "evolutionäre Robotik" betreiben (Bsp.: Hod Lipson).
Fakt ist: künstliche Intelligenz mit 3D Druck gibt es und wird es in Zukunft - in welch ausgefeilter Form auch immer - geben.
Einen kleinen Vorgeschmack auf ein 3D-Druck "Lebewesen" stellt Golem hier vor: ein Wurm mit Nervensystem. Bei diesem Beispiel ist eines noch relativ harmlos: die Einzelteile (Rückrad und Gelenke zwischen Segmenten) haben den gleichen Härtegrad und sind ausschließlich aus Kunststoff hergestellt.
Die zukünftigen Roboter werden aus mehreren verschiedenen Materialien bestehen, die letzten Endes zusammenpassen und funktionieren müssen. An eben dieser Problematik wird derzeit eifrig getüftelt.
Vorreiter ist hier Jeffrey Clune von der Cornell University in New York, der mit seiner Gruppe auch eine Seite für algorithmische Berechnungsmodelle ins Leben gerufen hat (http://endlessforms.com/). Hier arbeitet die weltweite 3D-Druck-Community gemeinsam an oben beschriebenen Zielen.
Wie bei so vielen Dingen ist es beim 3D Druck wohl das Beste, auch mal Kinder ranzulassen. Kinder haben Ideen, Kinder sind kreativ, Kinder haben keine Hemmungen. Das sind im Prinzip die wichtigsten Voraussetzungen, um per 3D Druck neue Produkte und schöne Geschenke herzustellen.
Fab at Home für Kids ist fast eine logische Notwendigkeit. Und deshalb gibt es auch schon Ideen für die ersten Geräte - die ersten 3D Drucker für Kinder.
Was Kinder in Zukunft damit wohl alles so anstellen werden? Vermutlich könnten Weihnachten und Geburtstag für Eltern dann etwas günstiger ausfallen. Denn das Kind kann sich schließlich sämtliche Spielsachen selbst ausdrucken. Das heißt für Mama und Papa: endlich nicht mehr so viele Geschenke kaufen gehen müssen. Und wenn sie ganz lieb fragen, drucken die Kinder ihnen sicher auch mal etwas für ihren Bedarf aus - etwas für den Haushalt, Ersatzteile für Geräte oder kleine Hilfsmittel und Werkzeuge für Papas Garage...
Joris Peels und Artur Tchoukanov tüfteln mit Ihrer Firma "Origo" gerade an der Umsetzung und Herstellung eines 3D Druckers für Kinder... Wir sind auf das Ergebnis gespannt! In einem anderthalben Jahr wissen wir (hoffentlich) mehr.
Interessieren Sie sich dafür, wie das Konterfei einer Person per 3D Druck erzeugt wird?
Die Zukunft der personalisierten Geschenke wird dahin führen: ein echtes Abbild, ein Konterfei, zu Hause entwerfen, ausdrucken und verschenken... einfach toll!
Dass es jetzt schon möglich ist, ein Konterfei herzustellen, ist allgemein bekannt. "Makerbot TV" zeigt in einer Folge, wie´s gemacht wird - äußerst interessante Einblicke, wie wir finden!
Weitere spannende Episoden von "Makerbot TV" sollen im wöchentlichen Rhythmus folgen.
Thingiverse heißt die Community für 3D Druck. Hier werden neueste Projekte vorgestellt, Dateien als Druckvorlagen geteilt und Ideen ausgetauscht.
Solange der Makerbot noch nicht wirklich in Deutschland angekommen ist, müssen wir noch in die USA und zu Thingiverse hinüberschielen und uns "ein Auge holen".
Auf Thingiverse vorbeischaun lohnt sich auf alle Fälle. Schier unbegrenzten Möglichkeiten, die 3D Druck in Zukunft mit sich bringt, sind wirklich erstaunlich: kompliziertes, filigranes Design, millimetergenau angepasste Teilchen für funktionelle Produkte, astreine Farben und Ideen ohne Ende.
Erste deutschsprachige Communities und ähnliche Seiten, wie www.thingiverse.com:
Weil uns das Thema 3D Drucker und 3D Druck allgemein begeistert, sind wir immer auf der Suche nach aktuellen Infos. Schließlich wollen wir wissen: Was kann per 3D Druck alles angefertigt werden? Ein 3D Drucker Video bringt Klarheit und versetzt uns in Erstaunen! Die Welt des 3D Druck kennt fast keine Grenzen.
Dass die Industrie hier schon einige Schritte voraus ist, liegt auf der Hand. Aber, dass auch der Privatmann in absehbarer Zeit den 3D Drucker besitzen und beherrschen wird, ist eine faszinierende Tatsache. Dann heißt es: nie mehr Geschenke kaufen! Jedes Teil wird in Zukunft daheim selbst gemacht und das Produkt sieht (besser?) aus als gekauft.
Mode aus dem 3D Drucker oder der selbst ausgedruckte Bikini
Bikini selber machen
Auch das könnte die Realität der Geschenke der Zukunft werden: - Mode passgenau entwerfen, per 3D Drucker selber herstellen und verschenken.
Bestes Beispiel für die Mode in der Zukunft ist zur Zeit die komplett mit 3D Drucker hergestellte Bademode vom US-amerikanischen Designerduo Continuum.
Und so funktioniert Mode in der Zukunft und das Bikini selber machen:
Im Internet recherchiert man fertige Entwürfe in der passenden Größe, startet den Download und weist den heimischen 3D Drucker an, das gute Stück herzustellen.
Vom Bikini wird gesagt, dass die weißen, miteinander verschweisten kugelförmigen Nylonteilchen im Tragekomfort sehr angenehm sein sollen. Und auch das Design dieses Bikinis lässt im Prinzip kaum Wünsche offen. Einziger "kleiner" Nachteil: Das gute Stück kostet zur Zeit noch ca. 600 Dollar -> zum Shop.
Allerdings wird sich auch das bald ändern, wenn die 3D Drucker noch mehr weiterentwickelt werden und mehr und mehr Privathaushalte darüber verfügen, um Dinge wie Mode in der Zukunft selber herzustellen.
Video zum Thema laser-sintern, 3D Drucken, Flugzeug 3D und SULSA
3D Drucken - das neueste Produkt
SULSA heißt das Flugzeug 3D, dass per 3D Druck an der Uni Southampton (Südengland) entwickelt wurde.
Dieses Flugzeug 3D ist etwas ganz Besonderes, denn es handelt sich nicht um ein starres Modell, sondern es ist das allererste Flugzeug 3D, das vollkommen funktions- d.h. flugtüchtig ist und welches tatsächlich 100%ig durch laser-sintern entstanden ist. Der Motor ist praktisch das einzige Teil am ganzen Flugzeug 3D, welches nicht mittels 3D Drucken produziert wurde.
Es besteht aus 5 Teilen, die einfach zusammengesteckt werden (2 Teile Rumpf mit Spitze, 2 Tragflächen, Einschub für die Elektronik). Das laser-sintern ermöglicht, dass auch die beweglichen Teile (siehe Video) direkt am Körper ansitzen. Diese müssen also nicht extra aufgesteckt werden.
Fab at Home - die Zukunft personalisierter Geschenke
Für alle, die Geschenke kaufen schwierig finden und für die das Besorgen des passenden Geschenks nur nerviger Hick-Hack ist, gibt es jetzt eine richtig gute Nachricht: